Umfrage zum Modell zur Individuellen Förderung mit digitalen Medien (MIFD)

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Direkter Link Zur Umfrage: https://app.edkimo.com/survey/neue-vorlage-geben-sie-einen-titel-ein/zutmeeze

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Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Vielen Dank für ihre Bereitschaft an der Umfrage zum „Modell zur Individuellen Förderung mit digitalen Medien (MIFD)“ teilzunehmen. Ich freue mich, dass Sie sich die Zeit nehmen und mir helfen, die Praktikabilität des Modells zu überprüfen.

Warum gibt es diese Umfrage?

Knapp die Hälfte der im Zuge des Länderberichts zur Digitalisierung 2015 befragten Lehrpersonen setzen in ihrem Unterricht regelmäßig digitale Medien ein[1], jedoch wünschen sich ca. ein Fünftel der Befragten mehr Unterstützung für den Einsatz digitaler Medien im Unterricht – insbesondere pädagogische Unterstützung und Konzepte werden von nahezu zwei Dritteln der Befragten gewünscht[2].

In einer von Solzbacher im Jahre 2009 durchgeführten Studie machten 90% der befragten Lehrkräfte zudem deutlich, dass sie es nicht für möglich halten, einen individualisierten Unterricht umzusetzen bzw. im Rahmen ihres Unterrichtes individuell zu fördern[3]. In Anbetracht der Tatsache, dass das Recht auf Individuelle Förderung beispielsweise in NRW im Schulgesetz festgeschrieben ist[4], wird deutlich, dass eine Diskrepanz zwischen Theorie und Praxis besteht.

In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, ob sich durch das Voranschreiten der Digitalisierung neue Chancen ergeben, einen den Prinzipien der Individuellen Förderung entsprechenden Unterricht in heterogenen Lerngruppen durchzuführen.

Allerdings finden digitale Medien in der Diskussion um Individuelle Förderung bis jetzt „überraschend wenig Beachtung“[5]. Beispielsweise finden sich in einer Handreichung der Bezirksregierung Münster unter den 100 Vorschlägen, Individuelle Förderung durchzuführen, keine konkreten Handlungsempfehlungen für den Einsatz digitaler Medien[6]. Das vorliegende Modell stellt einen Versuch dar, diese Lücke zu schließen.

Das Modell soll an der Thematik interessierten Lehrkräften einen Orientierungsrahmen bieten und den Einstieg in das Arbeiten mit digitalen Medien, insbesondere mit dem Schwerpunkt Individuelle Förderung, erleichtern sowie eine Reflexion über die Wirksamkeit unterrichtlichen Handelns anregen.

Hier nochmals der Link zur Umfrage und der passende QR Code.

https://app.edkimo.com/survey/neue-vorlage-geben-sie-einen-titel-ein/zutmeeze

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Herzliche Grüße und viel Spaß,

T. Rodemerk

 

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[1] Bos, Wilfried/ Endbger, Manuela/Schaumberg, Heike /Schulz-Zander, Renate/Senkbeil, Martin(Hrsg.): Schule digital-der Länderindikator 2015. Vertiefende Analysen zur schulischen Nutzung digitaler Medien im Bundesländervergleich, Münster, 2015, S.14.

[2] Ibid.

[3] Bohl, Thorsten/Batzel, Andrea/Richey,Petra: Öffnung-differenzierung-Individualisierung-Adaptivität. Charakteristika, didaktische Implikationen und Forschungsbefunde verwandter Unterrichtskonzepte zum Umgang mit Heterogenität., in: Bohl, Thorsten/Bönsch, Manfred/ Trautmann, Matthias/Wischer, Beate: Binnendifferenzierung. Teil 1: Didaktische Grundlagen und Forschungsergebnisse zur Binnendifferenzierung im Unterricht, Reihe: Theorie und Praxis der Schulpädagogik, Band 17, Immenhausen bei Kassel, 2012, S.55.

[4] https://www.schulministerium.nrw.de/docs/Recht/Schulrecht/Schulgesetz/Schulgesetz.pdf (lettzter Zugriff 2.6.2015)

[5] Heinen, Richard/Kerres, Michael: Individuelle Förderung mit digitalen Medien. Handlungsfelder für die systematische, lernförderliche Integration digitaler Medien in Schule und Unterricht, Gütersloh, 2015, S.5.

[6]Vgl.http://www.brms.nrw.de/startseite/themen/abteilung4/Dezernat_45_Berufskolleg/Handreichung_Individuelle_Foerderung_in_heterogenen_Lerngruppen/Handreichung_IF_Band_2.pdf

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